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Hinweis zum Urheberrecht

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bvb:20-opus-23525
URL: http://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/volltexte/2007/2352/


Die Schutzdauerproblematik im Immaterialgüterrecht - Lösungsansätze für das Urheberrecht aus dem gewerblichen Rechtsschutz und dem US-amerikanischen Copyright

The Problem of Duration of Protection in Intellectual Property Law – Methods of resolution for Urheberrecht from Industrial Property and US-Copyright Law

Danisch, Marcus

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Schutzdauer , Immaterialgüterrecht , Urheberrecht , Gewerblicher Rechtsschutz , Copyright
Freie Schlagwörter (Englisch): term , duration , intellectual property , copyright , industrial property
Institut: Institut für Bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht
Fakultät: Juristische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Recht
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Sosnitza, Olaf (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.05.2007
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 30.07.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Nach der Ansicht des Verfassers, weist das bestehende Schutzdauersystem im Urheberrecht vor allem vier Problembereiche auf, die von zentraler Bedeutung sind:
• Die Regelschutzdauer ist sehr lang und starr.
• Der Interessenausgleich im Rahmen der Schutzdauer führt zu einem unausgewogenen Ergebnis.
• Eine Regelschutzdauer, die nach dem Motto One-Size-Fits-All ausgestaltet ist, passt letztendlich nur in wenigen Fällen.
• Das bestehende Schutzdauersystem sieht kein Registrierungserfordernis vor.

Die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ist es daher zu analysieren, wie das bestehende Schutzdauersystem im Urheberrecht optimiert werden könnte. Der Gegenstand der Untersuchung konzentriert sich dabei zunächst auf einen Vergleich der Schutzdauersysteme im Urheberrecht, im US-amerikanischen Copyright und im gewerblichen Rechtsschutz. Die Fragestellung lautet, inwiefern die Ausgestaltung des Schutzfristsystems bei den gewerblichen Schutzrechten einen Modellcharakter für das Urheberrecht offenbart und übertragen werden kann. Die vorliegende Arbeit zeigt auf, dass das US-amerikanische Copyright insoweit eine Mittelstellung zwischen dem Urheberrecht und dem gewerblichen Rechtsschutz einnimmt. Einerseits regelt es – wie das Urheberrecht – den Umgang mit geistigen Gütern auf kulturellem Gebiet. Andererseits weist seine traditionelle Herangehensweise an die Schutzdauer zahlreiche Aspekte auf, die der Herangehensweise im gewerblichen Rechtsschutz sehr nahe stehen. Darüber hinaus zeigt die Literatur in der US-amerikanischen Forschung Ansatzpunkte auf, mit denen die Problembereiche entschärft werden könnten.

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Ausgestaltung des Schutzfristsystems bei den gewerblichen Schutzrechten einen Modellcharakter für das Urheberrecht offenbart und übertragen werden kann. Angesichts dieser Erkenntnisse plädiert die Arbeit für eine Reform des Schutzdauersystems im Urheberrecht. Das bestehende Schutzdauersystem im Urheberrecht könnte vor allem durch ein Verlängerungserfordernis optimiert werden.
Kurzfassung auf Englisch: From the author’s point of view, the current copyright’s system of duration of protection shows particularly four problems of essential importance:
• The duration of protection is very long and fixed.
• The balance of interests within the scope of copyright’s duration of protection leads to an unbalanced result.
• Duration of protection shaped like One-Size-Fits-All, ultimately fits few.
• The current system of duration of protection does not provide a registration requirement.

Therefore the objective of this study is to analyse, how the current system of duration of protection in copyright law could be optimized. First of all, the subject matter of the analysis focuses on a comparison of the systems of duration of protection in Urheberrecht, in industrial property and in US-copyright law. The question is to what extent the design of the term of protection system of industrial property rights reveals a model for Urheberrecht and can be transferred. In this respect the study shows, that US-copyright has a middle position between Urheberrecht and industrial property law. On the one hand it regulates – like Urheberrecht – the handling of intellectual goods in the field of culture. On the other hand its traditional approach to the duration of protection shows numerous aspects which are very close to the approach in industrial property law. Moreover, literature in US-research shows starting-points with which the problems could be mitigated.

The study arrives at the conclusion, that the design of the term of protection system of industrial property rights reveals a model for Urheberrecht and can be transferred. In view of these findings, this study advocates a reform of the duration of protection system in Urheberrecht. The current system of duration of protection in Urheberrecht could particularly be optimized by a renewal requirement.

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