Uni Wuerzburg Universitätsbibliothek OPUS
OPUS in deutsch
OPUS in english
Veröffentlichen     Browsen     Suchen     Hilfe

    Eingang zum Volltext in OPUS

Lizenz

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bvb:20-opus-45145
URL: http://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/volltexte/2010/4514/


Implantation von enossalen Bone-Lock-Implantaten bei zahnlosen und teilbezahnten Patienten. Langzeituntersuchungsergebnisse über einen 10-jährigen Studienverlauf

Implantation of enossal bone-lock-implants at toothless patients and patients with missing teeth. Long-term-investigationresults for a period of 10 years

Gerhardt, Tanja

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (1.225 KB)

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us
SWD-Schlagwörter: Implantat
Freie Schlagwörter (Deutsch): Langzeituntersuchungsergebnisse , Bone-Lock-System
Freie Schlagwörter (Englisch): Implantation
Institut: Klinik und Polikliniken für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
Fakultät: Medizinische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Kübler, Alexander (Prof. Dr. med. Dr. med. dent.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.02.2010
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 09.02.2010
Kurzfassung auf Deutsch: In unserer Gesellschaft werden Bedürfnisse und Ansprüche durch Medien und Internet beeinflusst. Dabei wachsen unsere Wünsche nach attraktivem Aussehen und ansprechender Ästhetik. Im orofazialen Bereich finden diese Wünsche Ausdruck durch die vermehrte Anwendung von Botox zur Faltenminimierung, durch Liftingoperationen, aber auch durch ästhetisch und funktionell hochwertigen Zahnersatz wie implantatgetragenen Suprakonstruktionen. Um die Erfolge dieser Disziplin verifizieren zu können wurden in einer longitudinal angelegten Studie von Juli 1988 bis Februar 1999 an der Klinik für Mund- Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universität Würzburg 339 Patienten mit 1144 Bone-Lock®-Implantaten versorgt und nachuntersucht. Die Auswertung der, bei den Recalluntersuchungen gewonnenen Daten mittels Tabellen und Kaplan-Meier-Überlebenskurven ergab eine 10-Jahres-Gesamterfolgsrate von 78,7 %. Bezüglich der Indikationsstellung sind die besten Werte beim zahnlosen Patienten mit einer Erfolgsquote von 81,3 % nach 10 Jahren festzustellen. Es folgt die Schaltlücke mit 77,8 % Erfolg, das Freiende mit einer Quote von 62,5 % und die Einzelzahnversorgung mit einer Zehnjahreserfolgsquote von 40,2 %. Mit zunehmender Implantatlänge und ansteigendem Implantatdurchmesser fallen die Verlustraten im Beobachtungszeitraum geringer aus.
Die Beurteilung aller periimplantären Parameter zeigt eine gute Weichgewebssituation mit zufrieden stellenden Indexwerten.
Im Einzelnen waren dies eine Hygieneerhebung nach Mombelli, der Sulkusblutungsindex nach Mühlemann und Son, der Gingivaindex nach Silness und Löe und die Ermittlung der Taschensondierungstiefen sowie des Mobilitätsgrades manuell und mit dem Periotestgerät.
Die hohen Erfolgsquoten dieses Implantatsystems, die teilweise über den ermittelten Haltbarkeitswerten für konventionellen prothetischen Zahnersatz liegen und der Komfort sowie die Stabilität der darauf getragenen prothetischen Versorgungen rechtfertigen die invasive Vorgehensweise zur Rehabilitation teilweise unbezahnter und völlig zahnloser Patienten mittels Implantation.
Kurzfassung auf Englisch: Peoples wishes to be attractive and to have pleasant aesthetics are growing more and more. At the sector of orofacial surgery you can find espressive in these requirements in advanced using Botox for minimizing wrinkles, in faceliftings, but also by aesthetically and functionally high-grade dentures like implant-based supraconstuctions. To verify the sucess of this discipline, we did a long-term study from Juli 1988 to Februar 1999 at the department of dentofacial-surgery of the university of Würzburg on 339 patients with 1144 Bone-Lock®-implants. The evaluation of the results of this study, with tables and Kaplan-Meier-survival curves showed a 10-year-total success rate of 78,7 %. Regarding the indications, the best results (81,3 % succsess after 10 years) are found at toothless patients. Followed by class-III-partial-dentition with the second best result of 77,8 %. Then free end situation with a rate of 62,5 % and a single implant with 10-year-success-rate of 40,2 %. With increasing the length of the implant and growing diameter the deficit rates reduced in the obersvation period. The valuation of all periimplant measurands showed a very good gum situation with contending index values.
In detail, there are hygiene index by Mombelli69, sulcus bleeding index by Mühlemann und Son70, gingival index by Silness und Löe93 and the determination of pocket probe, manuell movement testing or movement testing with periotest.
The excellent sucess rates of this implant system, partially better then the durability rates of conventionally prothetic dentures, the comfort and the stability of the supraconstuction justifies this kind of invasive approcach for rehabilitation of teethless patients with implants.
Lizenz: Lizenz-Logo  Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

OPUS logo   OAI2.0 logo   OpenAccess logo   Fragen und Anregungen an opus@bibliothek.uni-wuerzburg.de
Universitätsbibliothek Würzburg - Am Hubland - 97074 Würzburg - Tel. 0931 / 31-85906