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URN: urn:nbn:de:bvb:20-opus-45383
URL: http://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/volltexte/2010/4538/


"And men whose heads do grow beneath their shoulders" - Encountering the Other in the Illustrations of Shakespeare's "The Tempest" and "Othello" in the Eighteenth and Nineteenth Centuries

Hautmann, Christoph

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SWD-Schlagwörter: Shakespeare , William , Illustration , Das Andere , Großbritannien
Freie Schlagwörter (Deutsch): Shakespeare-Illustration
Freie Schlagwörter (Englisch): Shakespeare illustration
Institut: Institut für Anglistik und Amerikanistik
Fakultät: Philosophische Fakultät I (Histor., philolog., Kultur- und geograph. Wissensch.)
DDC-Sachgruppe: Englische Literatur
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Pordzik, Ralph (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 01.02.2010
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 08.02.2010
Kurzfassung auf Englisch: Adducing a number of illustrations of Shakespeare's "The Tempest" and "Othello", the purpose of this study is to analyze the transformative processes that took place in the 18th and 18th centuries in Great Britain, regarding the cultural, political and social aspects of its encounters with the other. In this context, especially the depiction of the characters Caliban and Othello are taken into consideration.
Kurzfassung auf Deutsch: Es ist Ziel dieser Arbeit, anhand von einigen ausgewählten Illustrationen von Wiliam Shakespeares "Der Sturm" und "Othello" jenen Wandel zu untersuchen, der sich in Großbritannien im 18. und 19. Jahrhundert hinsichtlich seiner kulturellen, politischen und sozialen Auseinandersetzung mit Andersartigkeit vollzog. Insbesondere die bildliche Darstellung der Figuren des Caliban und des Othello, aber auch ihr Verhältnis zu anderen Personen und Bildelementen bilden in diesem Zusammenhang den Ausgangspunkt der Analyse von solchen sozialen Mechanismen auf mikro- und makrosoziologischer Ebene innerhalb der englischen Gesellschaft des 18. und 19. Jahrhunderts, die durch die Begegnung mit dem Anderen ausgelöst wurden. Die analytische Grundlage bildet dabei der im Grunde literaturtheoretische Ansatz des cultural materialism. Unter Heranziehung neuerer Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft jedoch wird die Gleichwertigkeit bildlicher und schriftlicher Dokumente für jede kulturwissenschaftliche Analyse betont. Im Kern dieser theoretischen Herangehensweise steht somit die Annahme, dass jedwede Form kulturellen Schaffens, etwa der darstellenden Künste, sich von historischen, politischen, ökonomischen und sozialen Aspekten, die dieses Schaffen begleiten und bestimmen, nicht nur schwerlich trennen lässt, sondern diesen kontingenten Aspekten eingeschrieben ist. Mit anderen Worten übersteigt der zugrunde gelegte Ansatz auch ein hierarchisierendes Vorgehen, das kulturelles Schaffen gewissermaßen „vor dem Hintergrund“ bestimmter sozialer, kultureller und politischer Entwicklungen betrachtet.

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