@phdthesis{Felix2003, author = {Felix, Christian}, title = {Evaluierung synergistischer Effekte von rhBMP-2-Mutanten und TGF-Beta1 bei der induzierten Knochenbildung : eine In-vivo-Studie in Ratten}, url = {http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:20-opus-7810}, school = {Universit{\"a}t W{\"u}rzburg}, year = {2003}, abstract = {In der vorliegenden Untersuchung wurde rekombinantes humanes BMP-2 sowie zwei genetisch ver{\"a}nderte Mutanten T3 und T4, jeweils mit rhTGF-ß1 kombiniert. Das Ziel der Studie bestand darin, nachzuweisen, ob TGF-ß1 die osteoinduktive Potenz dieser BMPs steigert. Als Proteinkonzentrationen wurden 0,5µg und 1µg des jeweiligen Proteins gew{\"a}hlt. Des Weiteren wurde untersucht, ob rhTGF-ß1 alleine im heterotopen Implantatlager osteoinduktive Eigenschaften aufweist. Als Tr{\"a}ger f{\"u}r die Proteine wurden bovine ICBM-Zylinder, die aus Spongiosa von R{\"o}hrenknochen gewonnen wurden, verwendet. Die ICBM-Zylinder wurden in die Oberschenkelmuskulatur von Sprague-Dawley-Ratten implantiert. Dabei wurden die mit BMPs und TGF-ß1 kombinierten Proben jeweils in den linken Oberschenkel, die mit den BMPs ohne TGF-ß1 rekonstituierten Proben in den rechten Oberschenkel implantiert. ICBM-Zylinder, die nur mit TGF-ß1 rekonstituiert waren, wurden „leeren" ICBM-Zylindern als Kontrollgruppe gegen{\"u}bergestellt. Die Ratten wurden innerhalb des Untersuchungszeitraumes von 28 Tagen am 5., 11., 17., 23. und 28. Tag post operativ ger{\"o}ntgt. Ebenso am 5., 11., 17., 23. und 28.Tag wurden ihnen fluorochrome Farbstoffe injiziert. Die quantitative Auswertung erfolgte {\"u}ber die R{\"o}ntgenverlaufskontrolle und die Fluoreszenzmikroskopie, die qualitative Auswertung {\"u}ber die histologische Untersuchung von Trennd{\"u}nnschliffen unter dem Lichtmikroskop. Die ICBM-Zylinder der Kontrollgruppe sowie die nur mit TGF-ß1 rekonstituierten Zylinder zeigten weder r{\"o}ntgenologisch, noch histologisch Hinweise auf eine Knochenneubildung. Die quantitativen Ergebnisse zeigten, dass TGF-ß1 die osteoinduktive Aktivit{\"a}t von rhBMP-2, T3 oder T4 steigert. In der T3-Gruppe wurde der st{\"a}rkste synergistische Effekt nachgewiesen. Dieser war in der T4- und der BMP-2-Gruppe kleiner. Die Auswertung der polychromen Sequenzmarkierung best{\"a}tigte quantitativ und qualitativ die R{\"o}ntgenanalyse. In den Histologien konnten keine morphologischen Unterschiede des neu gebildeten Knochengewebes zwischen den einzelnen Gruppen nachgewiesen werden. In der vorliegenden Studie wurde ein synergistischer Effekt von BMPs und TGF-ß1 nachgewiesen. Insgesamt war das Ausmaß jedoch nicht so ausgepr{\"a}gt wie in der Literatur beschrieben [71]. F{\"u}r eine klinische Applikation entsteht durch die Kombination der Wachstumsfaktoren kein deutlicher Vorteil. Es empfiehlt sich vielmehr die Applikation einer in ihrer Wirkung optimierten Monosubstanz, wie z.B. die in dieser Arbeit vorgestellte BMP-Mutante T4.}, language = {de} }