@phdthesis{Glaser2024, author = {Glaser, Julia}, title = {Nachhaltiges Lernen an der Hochschule: Untersuchungen zu Randbedingungen und Transfereffekten von digitalen {\"U}bungstests auf das Behalten von Lehrinhalten}, doi = {10.25972/OPUS-35866}, url = {http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:20-opus-358665}, school = {Universit{\"a}t W{\"u}rzburg}, year = {2024}, abstract = {Learning accompanies us throughout our lives, from early childhood education through school, training and university to learning at work. However, much of what we learn is quickly forgotten. The use of practice tests is a learning strategy that contributes to the acquisition of sustainable knowledge, i.e. knowledge that is permanently available and can be retrieved when it is needed. This dissertation first presents findings from previous research on testing in real educational contexts and discusses theoretically why certain learner or situational characteristics might influence the effectiveness of the testing effect. Furthermore, a cycle of three experiments is presented, which were used to investigate whether the positive effect of practice tests on retention (testing effect) depends on personal or situational characteristics and also promotes the retention of lecture content that was not directly tested (transfer) in the context of regular psychology lectures in teacher training courses. In an additional chapter, feedback from students on the implementation of the study in the classroom context is examined in more detail. Finally, the results of the three studies are discussed and placed in relation to the theories presented. The central conclusion from the studies presented is that the testing effect appears to be a very effective learning strategy that can be used effectively in university teaching and leads to better learning outcomes regardless of learner characteristics. However, the practice tests should cover the entire range of relevant content, as transfer effects to non-tested content are not to be expected.}, subject = {Transfer}, language = {en} } @phdthesis{Klemmt2023, author = {Klemmt, Chantal}, title = {Lerntransfer in der Medizindidaktik. Eine qualitative Panelerhebung}, doi = {10.25972/OPUS-32625}, url = {http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:20-opus-326259}, school = {Universit{\"a}t W{\"u}rzburg}, year = {2023}, abstract = {In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen wie sich der Lerntransfer in der Medizindidaktik gestaltet und welche Aspekte diesen beeinflussen k{\"o}nnen. Als Untersuchungskontext dient die medizindidaktische Qualifizierung der Grundstufe, die am Institut f{\"u}r Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung in W{\"u}rzburg durchgef{\"u}hrt wurde. Diese kann als eine berufliche Weiterbildung f{\"u}r die in dieser Studie interviewten {\"A}rzt*innen angesehen werden. Lerntransfer stellt eine erw{\"u}nschte und m{\"o}gliche Wirkung einer Weiterbildung dar, wobei auch nicht intendierte Transferprozesse ber{\"u}cksichtig werden. Zur Bearbeitung der Forschungsfrage wurde eine qualitative Panelerhebung zu zwei Erhebungszeitpunkten durchgef{\"u}hrt. Basierend auf fokussierten Interviews wurde eine qualitative Inhaltsanalyse in Anlehnung an Gl{\"a}ser und Laudel sowie Kuckartz mit einem deduktiven-induktiven Vorgehen anhand eines 9-Schritte Plans angewandt. Lerntransfer kann unter anderem als eine Identifikation von Weiterentwicklungspotentialen in der Lehre, Ver{\"a}nderungen im Verhalten der Teilnehmenden sowie eine Reflexion der Lehre nach der Weiterbildungsteilnahme angesehen werden. In diesem Zusammenhang k{\"o}nnen die Lehre im Krankenhaus, die Eigenverantwortlichkeit in der Lehrgestaltung und der Handlungsmodus der {\"A}rzt*innen als beeinflussende Aspekte herausgearbeitet werden. Die Erkenntnisse dieser Arbeit k{\"o}nnen bei zuk{\"u}nftiger Ausgestaltung, Angebots- und Programmplanung ber{\"u}cksichtigt werden sowie dazu beitragen neues Wissen zu dem spezifischen Feld der medizindidaktischen Qualifizierungen und den Bedingungen der medizinischen Lehre zu generieren.}, subject = {Transfer}, language = {de} } @misc{Lenhard2002, type = {Master Thesis}, author = {Lenhard, Alexandra}, title = {Intra- and intermanual transfer of adaptation to unnoticed virtual displacement under terminal and continuous visual feedback}, url = {http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:20-opus-23889}, school = {Universit{\"a}t W{\"u}rzburg}, year = {2002}, abstract = {Versuchspersonen trainierten mit der rechten Hand Zielbewegungen zu verschiedenen Zielen unter terminalem oder kontinuierlichem visuellem Feedback. F{\"u}r eines der Ziele wurde die visuelle R{\"u}ckmeldung so manipuliert, dass Bewegungen zu diesem Ziel k{\"u}rzer wirkten, als sie tats{\"a}chlich waren. Nach dem Training sollten die gleichen Ziele sowohl mit der trainierten rechten als auch mit der untrainierten linken Hand erreicht werden. Bewegungen der rechten Hand passten sich an die unbemerkte visuelle Transformation an. Die Adaptation war unter kontinuierlichem Feedback schw{\"a}cher als unter terminalem. Außerdem generalisierte die Adapation nur unter terminalem, aber nicht unter kontinuierlichem Feedback, auf andere Zielbewegungen in die gleiche Richtung, aber nicht auf Zielbewegungen in die entgegengesetzte Richtung. Bewegungen der untrainierten linken Hand zeigten qualitativ die gleichen adaptationsbedingten Ver{\"a}nderungen wie Bewegungen der rechten Hand. Die Ergebnisse sprechen f{\"u}r die Annahme, dass beim Training der rechten Hand eine effektorunabh{\"a}ngige r{\"a}umliche Repr{\"a}sentation ver{\"a}ndert wird, auf die bei der Steuerung beider H{\"a}nde zur{\"u}ckgegriffen wird.}, subject = {Motorisches Lernen}, language = {en} } @phdthesis{Lenhard2007, author = {Lenhard, Alexandra}, title = {Sensorische Bewegungskontrolle als Grundlage intermanuellen Transfers}, url = {http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:20-opus-23879}, school = {Universit{\"a}t W{\"u}rzburg}, year = {2007}, abstract = {Ziel dieser Arbeit war es aufzuzeigen, dass die hohe Adaptivit{\"a}t und Flexibilit{\"a}t menschlicher Bewegungskontrolle unter der Annahme erkl{\"a}rt werden kann, dass Bewegungen als wahrgenommene Ereignisse geplant, ausgef{\"u}hrt und gespeichert werden, ohne dass dabei ein direkter Zugriff auf efferente Muster erfolgt. Daf{\"u}r trainierten Versuchspersonen in drei Experimenten jeweils mit einer Hand Zielbewegungen. Bei einem der Ziele war die visuelle R{\"u}ckmeldung dabei so manipuliert, dass die Bewegungen k{\"u}rzer erschienen als tats{\"a}chlich ausgef{\"u}hrt. Versuchspersonen adaptierten an diese visuomotorische Transformation. Dar{\"u}ber hinaus generalisierte die zielspezifische Adaptation auch auf Bewegungen der untrainierten Hand. Die H{\"o}he des Transfers hing sowohl von der H{\"a}ndigkeit als auch vom Geschlecht der Versuchspersonen ab. Rechtsh{\"a}ndige M{\"a}nner zeigten mehr Transfer von der rechten auf die linke Hand als umgekehrt, w{\"a}hrend bei linksh{\"a}ndigen M{\"a}nnern und bei Frauen keine Asymmetrien zu beobachten waren. Ob die Versuchspersonen die Manipulation gemerkt hatten oder nicht, spielte f{\"u}r die H{\"o}he des Transfers keine Rolle. Die Qualit{\"a}t des Transfer ließ darauf schließen, dass die motorische Adaptation nicht in Form efferenter Signale, sondern in Form sensorischer Repr{\"a}sentationen gespeichert und abgerufen wurde. Die Ergebnisse wurden mit k{\"u}nstlichen neuronalen Netzen modelliert. Voraussetzung f{\"u}r die qualitative und quantitative Modellierung des Transfers war zum einen die Annahme einer effektorunabh{\"a}ngigen r{\"a}umlichen Repr{\"a}sentation, auf die beide Arme zugreifen, und zum anderen die wiederholte systematische Koaktivierung beider Arme vor der visuomotorischen Adaptation. In einem vierten Experiment trainierten Versuchspersonen die Aus{\"u}bung einer konstanten Druckkraft mit dem Zeigefinger einer Hand. In einer Transferphase musste die Kraft mit dem Zeigefinger oder Mittelfinger der gleichen oder der anderen Hand reproduziert werden. Bei einigen der Versuchspersonen wurde die sensorische R{\"u}ckmeldung w{\"a}hrend der Transferphase dadurch ver{\"a}ndert, dass ein Fingerhut {\"u}ber den jeweils benutzten Finger gest{\"u}lpt war. Es zeigte sich, dass die Genauigkeit der Kraftreproduktion nur unwesentlich davon abhing, welcher Finger benutzt wurde. Dagegen hing sie wesentlich davon ab, ob die sensorische R{\"u}ckmeldung ver{\"a}ndert war oder nicht. Auch dieses Experiment weist also darauf hin, dass im motorischen Ged{\"a}chtnis keine effektorspezifischen efferenten Muster gespeichert werden. Vielmehr scheinen beim Bewegungslernen relevante sensorische Zielgr{\"o}ßen gespeichert zu werden, die sp{\"a}ter als Referenzwert f{\"u}r Bewegungen des trainierten Armes und anderer K{\"o}rperglieder genutzt werden k{\"o}nnen.}, subject = {Bewegungssteuerung}, language = {de} }