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Soziale Vergleiche beeinflussen sozial induzierten Affekt

Please always quote using this URN: urn:nbn:de:bvb:20-opus-14961
  • The present research is concerned with the topic of socially induced affect. In previous research the focus was mainly on affective convergence. A prominent topic in that context was “emotional contagion” (Hatfield, Cacioppo, & Rapson, 1994). Affective divergence has been also been found. However, its influence on the theoretical debate remained weak. Besides research on emotions also social comparison research attended to the topic. In order to explain affective divergence and convergence an integrative model based on social comparisonThe present research is concerned with the topic of socially induced affect. In previous research the focus was mainly on affective convergence. A prominent topic in that context was “emotional contagion” (Hatfield, Cacioppo, & Rapson, 1994). Affective divergence has been also been found. However, its influence on the theoretical debate remained weak. Besides research on emotions also social comparison research attended to the topic. In order to explain affective divergence and convergence an integrative model based on social comparison processes is proposed here. Based on the selective accessibility model (Mussweiler, 2003) it is assumed that affective convergence can be seen as assimilation to a comparison standard (the observed model). Therefore, the basic assumption is that a comparison between an observer and the model takes place. Affective divergence corresponds to an affective contrast from that standard. Which of these two phenomena occurs depends on the type of comparison processes that took place. Six experiments were conducted. In Experiment 1 it was shown that comparisons intensify the social induction of affect. The influence of the comparison focus was studied in Experiments 2 and 3. If the perceiver searches for similarities between the self and the model, affective convergence occurs. If differences are searched for, affective divergence is found. The latter is mainly found under special circumstances, e.g. if the model belongs to another social group (Experiment 3). In Experiment 1-3 it was shown comparisons influence the social induction of affect. In Experiment 4-6 the underlying processes were explored. The selective accessibility model (Mussweiler, 2003) attributes a central role to the selective activation of self-knowledge in order to explain judgmental assimilation and contrast. In Experiments 4 and 5 the role of the self was explored more thoroughly. Evidence for socially induced affect (affective convergence) has only been found when the self has been previously activated. When the self was not activated no such effect was found. The assumption that the activation of specific self-knowledge is the basis for socially induced affect was tested in Experiment 5. Results supported the assumption. The present experiments give rise to the assumption that social comparisons are a key element in the social induction of affect. Affective convergence and divergence are explained and processes for the affect induction are defined. The findings also have implications for research on automatic behaviour and especially to explain automatic contrast. In addition implications for social comparison research can be derived.show moreshow less
  • Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema des sozial induzierten Affekts. In der bisherigen Forschung das Hauptaugenmerk auf affektiv konvergierenden Zuständen. Besonders die Forschung aus zum Thema „emotionale Ansteckung“ leistete hier wichtige Beiträge (Hatfield, Cacioppo, & Rapson, 1994). Affektiv divergierende Zustände wurden zwar immer wieder gefunden, allerdings hatten sie kaum Einfluss auf die theoretische Debatte zu sozial induziertem Affekt. Neben Ansätzen aus dem Bereich der Emotionsforschung hat sich auch die SozialeDie vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema des sozial induzierten Affekts. In der bisherigen Forschung das Hauptaugenmerk auf affektiv konvergierenden Zuständen. Besonders die Forschung aus zum Thema „emotionale Ansteckung“ leistete hier wichtige Beiträge (Hatfield, Cacioppo, & Rapson, 1994). Affektiv divergierende Zustände wurden zwar immer wieder gefunden, allerdings hatten sie kaum Einfluss auf die theoretische Debatte zu sozial induziertem Affekt. Neben Ansätzen aus dem Bereich der Emotionsforschung hat sich auch die Soziale Vergleichsforschung mit dem Thema der emotionalen Ansteckung beschäftigt. Um sowohl affektive Divergenz als auch affektive Konvergenz erklären zu können wird in der vorliegenden Arbeit ein Ansatz vorgeschlagen, der auf sozialen Vergleichsprozessen beruht. Basierend auf dem Modell der Selektiven Zugänglichkeit (Mussweiler, 2003) wird angenommen, dass affektive Konvergenz im Sinne einer Assimilation an einen Vergleichstandard (das beobachtete Modell) verstanden werden kann. Die Grundannahme ist demzufolge, dass ein sozialer Vergleich zwischen dem Beobachter und dem Modell stattfindet. Affektive Divergenz entspricht einer affektiven Kontrastierung von diesem Standard. Welcher der beiden Zustände auftritt hängt davon ab, welche Art von Vergleichsprozess abläuft. Es wurden insgesamt 6 Untersuchungen durchgeführt. In Experiment 1 wurde gezeigt, dass Vergleiche die soziale Induktion von Affekt verstärken. Der Einfluss der Vergleichsfokus’ wurde in den Experimenten 2 und 3 untersucht. Sucht der Beobachter nach Ähnlichkeiten zwischen sich selbst und dem Modell, kommt es zu affektiver Konvergenz. Sucht er nach Unterschieden zwischen sich und dem Modell, kommt es zu affektiver Divergenz. Die Suche nach Unähnlichkeiten und die damit verbundene affektive Divergenz tritt nur unter besonderen Umständen auf, z.B. wenn das Modell als Mitglied einer anderen sozialen Gruppe wahrgenommen wird (Experiment 3). Da der Effekt sozialer Vergleiche auf die Entstehung sozial induzierten Affekts durch die Experimente 1-3 nachgewiesen wurden, wurde in Experiment 4-6 versucht, näher auf die zugrundeliegenden Prozesse einzugehen. Das Modell selektiver Zugänglichkeit (Mussweiler, 2003) nimmt an, dass die spezifische Aktivierung von Selbstwissen, die wichtigste Determinante von Urteils-Assimilation oder Kontrast ist. In den Experiment 4 und 5 wurde die Rolle des Selbst daher näher untersucht. Es zeigte sich, dass Hinweise auf sozial induzierten Affekt (in Richtung affektiver Konvergenz) nur dann gefunden wurden, wenn das Selbst aktiviert ist. Wenn das Selbst nicht aktiviert ist, dann zeigte sich kein Einfluss der affektiven Reaktionen andere auf den Affekt eines Beobachters. Die Annahme, dass die Aktivierung spezifischen Selbstwissens der Entstehung sozial induzierten Affekts zugrunde liegt, wurde in Experiment 6 geprüft. Es zeigten sich eindeutige Hinweise für eine spezifische Aktivierung von Selbstwissen.Die hier dargestellten Untersuchungen geben Anlass zu der Annahme, dass soziale Vergleiche bei der sozialen Induktion von Affekt eine wichtige Rolle spielen. Es können affektive Divergenz und Konvergenz erklärt werden und es werden Prozesse für die Affektinduktion definiert. Die Befunde haben Implikationen für die Forschung zu automatischem Verhalten, da auch in diesem Forschungsbereich Kontrastreaktionen auftreten. Zusätzlich können Implikationen für die soziale Vergleichsforschung abgeleitet werden.show moreshow less

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Metadaten
Author: Kai Epstude
URN:urn:nbn:de:bvb:20-opus-14961
Document Type:Doctoral Thesis
Granting Institution:Universität Würzburg, Philosophische Fakultät III (bis Sept. 2007)
Faculties:Philosophische Fakultät III (bis Sept. 2007) / Institut für Psychologie
Date of final exam:2005/06/03
Language:English
Year of Completion:2005
Dewey Decimal Classification:1 Philosophie und Psychologie / 15 Psychologie / 150 Psychologie
Tag:Affekt; Emotionale Ansteckung; Soziale Vergleiche
affect; emotional contagion; social comparison
Release Date:2005/09/23
Advisor:Prof. Dr. Thomas Mussweiler